Über Felicitas

Warum Coaching?

Wenn für Martin Buber alles Leben Begegnung ist, dann ist Coaching für mich eine der schönsten Begegnungen überhaupt.

Felicitas Sonnen, Coach in Köln
Portrait

Warum Kommunikations-Coaching?

Wenn Menschen zu mir ins Coaching kommen, dann weil da etwas ist, was sie irritiert, zerreisst oder blockiert. Sie fühlen sich nicht mehr als Teil ihrer eigenen Geschichte. Genau hier setze ich an — als Coach nach Schulz von Thun. Mit Zuhören, Klärung und dem offenen Blick auf das, was sich zeigt.

In Einzelsitzungen und Workshops erlebe ich immer wieder denselben Moment: wie sich der Energielevel im Raum verändert, wenn Menschen mit den Kommunikationsmodellen von Schulz von Thun wieder bei sich ankommen, Situationen klarer einschätzen, sich innerlich anders aufstellen — und so ihr inneres Storytelling neu schreiben.

Das ist der Kern meiner Arbeit — und der Grund, warum ich sie tue. Die Arbeit mit unseren inneren Geschichten ist einer der grössten Hebel für Veränderung: Denn in ihnen fühlen, denken und entscheiden wir unser Leben.

Haltung

Was mich bei dieser Arbeit trägt.

„Was will ich wirklich?“ — Hinweise darauf verbergen sich oft schon im Kleinen, wenn wir dahinterschauen. Genau das passiert im Coaching nach Schulz von Thun, und es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Wir arbeiten mit dem Material aus der täglichen Kommunikation: einer Antwort eines Kollegen, die uns nicht schlafen lässt, einem Muster, in das wir immer wieder fallen, einem Ping-Pong-Dialog im Kopf — und gehen mit einem tiefen Verständnis für uns selbst und die Situation heraus.

Oder wir erleben unser Leben neu, weil wir uns in der Kommunikation eine neue Seite erobert haben — zum Beispiel die Selbstkundgabe (etwas von sich zeigen) oder die Appellebene (sagen, was man sich wünscht).

So sind die Modelle nach Schulz von Thun unfassbar wertvolle Korkenzieher: Sie bringen ans Licht, was in uns steckt — an Werten, an Konflikten, an Ressourcen, die uns vorher nicht bewusst waren. Aber sie tragen noch etwas anderes in sich, woran ich fest glaube: den humanistischen Gedanken. Den Menschen als ein in sich vielfältiges Wesen, das wachsen will und kann.

Menschen in dieser Entwicklung zu begleiten — und dabei ihre narrative Kompetenz zu stärken — ist für mich das Schönste überhaupt.

Stationen

Wie alles zusammengewachsen ist.

  1. Studium

    Kommunikationswissenschaften und Betriebswirtschaft, Berlin

    Schwerpunkt Journalismus, PR, Marketing und Management. Dazu Hospitanzen bei Scholz & Friends, beim Tagesspiegel, in der Bar jeder Vernunft und bei L'Oréal. Begegnungen, die meinen Blick auf Sprache, Wirkung und Menschen geprägt haben.

  2. Volontariat

    Ausbildung zur Wirtschaftsredakteurin bei Gruner + Jahr

    Hier habe ich gelernt, wie aus Zahlen Themen und aus Zusammenhängen Geschichten werden. Und wie wichtig es ist, die Person hinter einer Geschichte wirklich zu hören.

  3. 20+ Jahre

    Story-Planerin bei RTL

    Seit über 20 Jahren arbeite ich leidenschaftlich mit Geschichten. Diese journalistische Praxis hat mein Gespür dafür geschärft, welche Narrative Menschen bewegen und wie viel zwischen den Sätzen liegt.

  4. Ausbildung

    Coaching am Schulz-von-Thun-Institut, Hamburg

    Die Kommunikationspsychologie von Friedemann Schulz von Thun bildet das feste Fundament meiner Arbeit: Vom Kommunikationsquadrat über das Innere Team bis hin zum Werte- und Entwicklungsquadrat.

  5. Heute

    Kommunikationscoaching und Inneres Storytelling, Köln

    Aus Kommunikationspsychologie, Storytelling, Heldenreise und Resonanz ist mein eigener Coachingansatz entstanden: Inneres Storytelling. Privat: verheiratet, Mama von zwei Kindern und Dackel Eddie als Dreh- und Angelpunkt unseres Familienlebens.

„Auch der beschlagenste Fragesteller kann nur das herausholen, was er in sich selbst vorgebildet findet.“

Georg Stefan Troller

Methodischer Ansatz

Wie Inneres Storytelling entstand.

In den 1990er Jahren habe ich angefangen, mich für mythische Motive in der Werbung zu interessieren. Seitdem zog sich das Thema Geschichten durch mein Leben. Später durfte ich entdecken: Die größte vorstellbare Storyfabrik ist nicht etwa da draußen. Sie wohnt direkt in uns. In unserer Seele.

In meinen Ansatz fließen mehrere fachliche und persönliche Inspirationslinien ein: die Hamburger Kommunikationspsychologie von Friedemann Schulz von Thun, Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, die Heldenreise nach Joseph Campbell und die Resonanztheorie von Hartmut Rosa. Das sind Ansätze und Erfahrungen, die mein Denken geformt haben.

Mit einem guten Gespür für das eigene Innere Storytelling lassen sich alte Narrative loslassen, damit neue Platz haben. Das erfordert Mut und Vertrauen in sich selbst. Und genau darin entsteht oft neue Lebendigkeit und Gestaltungsfreiheit.

Methode kennenlernen
Für wen

Mit wem ich arbeite.

Zu mir kommen Privatpersonen an Wendepunkten, die vor einer Entscheidung stehen oder eine wichtige Beziehung klären wollen. Führungskräfte und Selbstständige, die Verantwortung tragen und klarer auftreten wollen. Teams, die sich ein besseres und kreativeres Miteinander wünschen. Und immer wieder junge Menschen aus Schulen und Hochschulen, die ihre eigene Stimme finden wollen.

So unterschiedlich diese Anliegen sind: Was alle verbindet, ist die Bereitschaft, ehrlich hinzuschauen. Den Rest finden wir miteinander heraus.

Nächster Schritt

Sie haben eine Frage, die Sie beschäftigt? Schreiben Sie mir.

Wenn Sie ahnen, dass diese Arbeit zu Ihrer Frage passen könnte, ist der einfachste Weg ein kostenfreies Kennenlern-Gespräch.

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