Storytelling mit humanistischem Herz.
Coaching und Werkstatt für Journalist:innen, Autor:innen, Podcaster:innen und Content Creator:innen. Für alle, die professionell erzählen.
Themenfindung, Gespräch und Erzählhandwerk.
Zwanzig Jahre Story-Planung in der RTL-Redaktion und in der Wirtschaftsberichterstattung haben mich eines gelehrt: Gute Geschichten entstehen nicht durch Recherche-Tricks, sondern durch eine Haltung. Wir arbeiten an drei Dingen: kreativer Themenfindung, professioneller Gesprächsführung und an dem, was eine Geschichte tatsächlich berührend macht.
Mein Maßstab kommt von Georg Stefan Troller: „Auch der beschlagenste Fragesteller kann nur das herausholen, was er in sich selbst vorgebildet findet.“ Das heißt: Wer gut interviewen, schreiben oder podcasten will, muss zuerst die eigene innere Bibliothek füllen. Daran arbeiten wir.
Für Sie passt das, wenn …
- Sie als Journalistin oder Journalist arbeiten und Ihre Themenfindung tiefer und freier werden soll.
- Sie einen Podcast oder eine Interview-Reihe machen und Ihre Gespräche dichter werden sollen — weniger Smalltalk, mehr Substanz.
- Sie als Content Creator:in oder Newsletter-Autor:in eine Stimme entwickeln möchten, die nach Ihnen klingt und nicht nach Algorithmus.
- Sie ein Buchprojekt, eine Reportage oder eine längere Geschichte planen und Begleitung in der Konzeption brauchen.
- Sie ein Team in Redaktion, PR oder Content-Studio in Storytelling weiterbilden möchten.
Erzählen, das trägt.
Kreative Themenfindung
Sie finden Themen, die andere übersehen — weil Sie gelernt haben, auf das zu hören, was Sie selbst innerlich umtreibt. Daraus entstehen Geschichten, die nicht beliebig austauschbar sind.
Professionelle Gesprächsführung
Sie führen Interviews, in denen Menschen sich öffnen, weil sie merken: Hier hört jemand wirklich zu. Nicht Technik, sondern Präsenz. Das ist die Trollersche Schule.
Berührendes Storytelling
Sie erzählen so, dass Leser:innen, Hörer:innen, Zuschauer:innen dranbleiben — nicht weil Sie tricksen, sondern weil eine echte innere Anteilnahme spürbar ist.
In drei Schritten in die Arbeit.
- 01Schritt
Kostenfreies Erstgespräch
Dreißig Minuten. Sie erzählen, woran Sie gerade arbeiten — Format, Projekt, Stelle, an der es klemmt. Ich höre zu, wir prüfen, ob die Zusammenarbeit passt.
- 02Schritt
Einzel- oder Team-Sessions
Neunzig Minuten 1:1 oder Werkstatt-Tage für Redaktionen und Content-Teams. Wir arbeiten an konkreten Stücken, an Interview-Vorbereitung, an Ihrer Themen-Landschaft.
- 03Schritt
Begleitung über das Projekt hinaus
Wenn Sie an einer Reportage, einem Buch oder einer Serie arbeiten, begleite ich Sie über mehrere Termine. Reflektieren, schärfen, manchmal auch nur aushalten.
Antworten
vorab.
Für wen ist das Coaching gedacht — nur für Profis oder auch für Einsteiger:innen?
Für beide. Berufserfahrene Journalist:innen kommen meist, um ihre Themenfindung zu öffnen oder eine festgefahrene Stimme wieder zu lockern. Einsteiger:innen, Podcaster:innen und Content Creator:innen kommen, um ein Handwerk zu lernen, das jenseits von Click-Tricks und Hooks funktioniert.
Arbeiten wir an konkreten Stücken oder eher grundsätzlich?
Beides ist möglich. Manche bringen ein konkretes Projekt mit — eine Reportage, eine Podcast-Folge, ein Buchkapitel — und wir arbeiten Zeile für Zeile. Andere kommen mit der Frage, wie sie zu eigenen Themen kommen. Beides sind legitime Einstiege.
Was unterscheidet Sie von einem klassischen Schreibcoach?
Ich komme aus zwanzig Jahren Redaktion und Story-Planung, nicht aus der Literaturwerkstatt. Dazu arbeite ich mit der Hamburger Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun. Das heißt: Wir arbeiten an Ihrer inneren Haltung als Erzähler:in, nicht nur an der Oberfläche des Textes.
Können auch ganze Redaktionen oder Content-Teams gebucht werden?
Ja. Inhouse-Tage für Redaktionen, Content-Studios oder PR-Teams sind ein eigenes Format. Halbtags bis zweitägig, mit Übungen, Beispielstücken und konkretem Feedback an mitgebrachten Materialien.
Online oder vor Ort?
Beides funktioniert. 1:1-Coachings finde ich online genauso dicht wie in der Kölner Südstadt. Bei Team-Workshops empfehle ich Präsenz, weil Erzählen ein körperlicher Vorgang ist und Räume mitspielen.
Was kostet ein Coaching?
Eine 90-Minuten-Sitzung für Selbstzahler:innen kostet 220 Euro, für Auftraggeber:innen 280 Euro netto. Team-Tagessätze und Werkstatt-Formate auf Anfrage. Im Erstgespräch klären wir, was für Sie sinnvoll ist.
Beim Podcast hänge ich beim Interview — was bringt das Coaching da konkret?
Wir gehen Ihre letzten Folgen durch, schauen, wo Gespräche kippen oder oberflächlich bleiben, und üben das, was Georg Stefan Troller die „Bereitschaft zur eigenen Berührtheit“ nennt. Konkret: Sie lernen, Pausen auszuhalten, präziser nachzufragen und sich vorab in das Gegenüber hineinzudenken.
Erzählen Sie mir, was Sie erzählen wollen.
Beschreiben Sie kurz Ihr Projekt oder Ihre Frage. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden mit einem Vorschlag, wie wir anfangen können.